Baugrundgutachten für Bestand und Neubau

Baugrundgutachten für Bestand und Neubau bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Anlass klären: Neubau, Anbau, Setzungsschaden oder Versickerungsnachweis – der Anlass bestimmt Umfang und Fragestellung.
  2. Erkundung planen: Unsere Sachverständigen legen Lage und Tiefe der Aufschlüsse fest – abgestimmt auf Vorhaben und Bebauung.
  3. Aufschlüsse ausführen: Bohrungen und Sondierungen am Objekt, dazu Zufahrt, Absperrung und Abstimmung mit den Bewohnern.
  4. Gutachten und Umsetzung: Auswertung mit Laborergebnissen, Gutachten mit Empfehlungen – und auf Wunsch die Umsetzung am Objekt.

Häufige Fragen

Wer erstellt das Gutachten?

Unsere Sachverständigen für Geotechnik. Ein Baugrundgutachten ist eine Ingenieurleistung: Der Sachverständige legt die Erkundung fest, wertet Aufschlüsse und Laborergebnisse aus und steht für seine Empfehlungen ein. Der Vorteil für Sie liegt darin, dass Erkundung, Gutachten und die anschließenden Arbeiten am Objekt aus einer Hand kommen – Sie haben einen Ansprechpartner statt drei, und die Empfehlungen landen nicht in einem Ordner, sondern werden umgesetzt.

Wann braucht man überhaupt eines?

Klassisch vor Neubau und Anbau, weil die Gründung auf den tatsächlichen Untergrund ausgelegt werden muss. Im Bestand sind die häufigeren Anlässe andere: Setzungsrisse, die niemand erklären kann, ein geplanter Kellerausbau, oder der Nachweis, dass Niederschlagswasser auf dem Grundstück versickern kann. Auch bei Bauvorhaben in der Nachbarschaft kann die Frage aufkommen, ob der eigene Untergrund betroffen ist.

Wie wird der Untergrund erkundet?

Je nach Fragestellung über Bohrungen, Rammsondierungen oder Schürfe. Die Aufschlüsse zeigen den Schichtaufbau, die Tragfähigkeit und den Grundwasserstand; Proben werden im Labor weiter untersucht. Für Sie am Objekt heißt das: Es braucht Zufahrt für ein Kleinbohrgerät und für einige Stunden Platz. Um Zufahrt, Absperrung und die Information der Bewohner kümmern wir uns mit.

Was bringt das Gutachten am Ende?

Eine Beschreibung des Untergrunds und darauf gestützte Empfehlungen – etwa zur Gründung, zur Wasserhaltung oder zur Versickerungsfähigkeit. Für Eigentümer ist der praktische Wert, dass Planer und ausführende Betriebe auf einer gesicherten Grundlage rechnen, statt Annahmen zu treffen. Nachträglich festgestellter Baugrund ist der teuerste Baugrund.

Hilft es auch bei Setzungsrissen im Bestand?

Es ist häufig der einzige Weg, die Ursache zu klären. Risse können aus dem Untergrund kommen, aus einer veränderten Wasserführung oder aus Eingriffen in der Nachbarschaft – ohne Erkundung bleibt es beim Vermuten. Wichtig ist die Reihenfolge: erst die Ursache klären, dann sanieren. Wer Risse verschließt, bevor die Ursache bekannt ist, zahlt zweimal.

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