Feuchtigkeitsgutachten: Woher die Nässe kommt bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.
Weil die üblichen Geräte indirekt messen und stark auf Salze und Metall im Mauerwerk reagieren. Sie liefern einen Wert, der sich gut anfühlt, aber nicht sagt, wie viel Wasser tatsächlich im Bauteil steckt. Belastbar wird es erst im Vergleich mehrerer Messpunkte über Höhe und Tiefe und, wo es genau sein muss, über eine Materialprobe.
Sie zeigen, dass über längere Zeit Wasser durch das Mauerwerk gewandert ist und Salze mitgeführt hat. Das ist ein Hinweis auf die Geschichte des Schadens, nicht auf seine aktuelle Aktivität. Wichtig ist der Punkt für die Sanierung: Salzbelastetes Mauerwerk nimmt Feuchte aus der Luft auf und braucht einen anderen Putzaufbau als unbelastetes.
Der Ortstermin selbst ist an einem Vormittag zu schaffen. Sobald das Raumklima eine Rolle spielt, kommen ein bis zwei Wochen Messzeit mit Datenloggern dazu, denn ein Kondensatproblem zeigt sich nicht in einer Momentaufnahme. Materialproben brauchen zusätzlich einige Arbeitstage im Labor.
Das hängt von der Ursache und von der Nutzung ab. Ein Keller, der als Lager dient, verträgt eine gewisse Feuchte; soll dort gewohnt oder gearbeitet werden, gelten andere Maßstäbe. Bevor über Horizontalsperre oder Abdichtung gesprochen wird, muss klar sein, woher das Wasser kommt – sonst wird viel Geld gegen das falsche Problem eingesetzt.
Das ist eher die Regel als die Ausnahme. Ein feuchter Keller mit unzureichender Abdichtung bekommt im Sommer zusätzlich Kondensat, weil warme Außenluft an kalten Wänden niederschlägt – gut gemeintes Lüften verschlimmert es dann. In solchen Fällen benennen wir die Anteile getrennt, weil sie unterschiedliche Maßnahmen erfordern.