Kanalsanierung: grabenlos statt aufgraben

Kanalsanierung: grabenlos statt aufgraben bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Reinigen und befahren: Ohne sauberes Rohr und Befund kein Verfahren – die Inspektion steht am Anfang.
  2. Vorbereiten: Wurzeln, Ablagerungen und einragende Anschlüsse werden gefräst, damit der Liner anliegt.
  3. Sanieren: Der getränkte Liner wird eingebracht und im Rohr ausgehärtet, Abzweige werden wieder geöffnet.
  4. Nachweisen: Abschließende Befahrung und Protokoll dokumentieren das Ergebnis.

Häufige Fragen

Wann geht grabenlos nicht?

Wenn die Leitung eingestürzt, stark versetzt oder in Teilen nicht mehr vorhanden ist – ein Liner braucht ein tragendes Altrohr als Form. Auch bei extremen Unterbögen oder mehrfachen Richtungswechseln stößt das Verfahren an Grenzen. In diesen Fällen wird abschnittsweise geöffnet, häufig aber nur an der kritischen Stelle statt auf ganzer Länge.

Hält so ein Liner wirklich lange?

Ein fachgerecht eingebauter Schlauchliner ist eine dauerhafte Lösung und kein Provisorium; er bildet ein neues, geschlossenes Rohr innerhalb des alten. Entscheidend sind Vorbereitung und Aushärtung: Ein Liner auf ungereinigtem Untergrund oder mit Falten an Richtungswechseln bringt nicht die Leistung, die er könnte. Deshalb ist die Abschlussbefahrung Teil der Leistung.

Kann die Wohnung während der Arbeiten genutzt werden?

Eingeschränkt. Während der Aushärtung ist die betroffene Leitung nicht nutzbar, das betrifft je nach Strang einzelne Wohnungen oder das ganze Haus für einige Stunden. Wir stimmen das Zeitfenster vorher ab und informieren die Bewohner – ungeplant ist das der Punkt, der den meisten Ärger erzeugt.

Was ist mit den Abzweigen?

Die werden nach dem Einbau des Liners wieder geöffnet, üblicherweise mit einem Fräsroboter, und der Übergang wird mit einem Hutprofil abgedichtet. Genau an dieser Stelle entscheidet sich die Dichtheit der ganzen Sanierung – ein geöffneter, aber nicht abgedichteter Abzweig ist die häufigste Schwachstelle.

Wer zahlt bei Leitungen unter der Straße?

Das hängt vom Verlauf und von der kommunalen Satzung ab. Die Grundstücksentwässerung bis zur Grundstücksgrenze liegt in der Regel beim Eigentümer, teils auch der Anschlusskanal bis zum öffentlichen Sammler. Weil die Abgrenzung örtlich unterschiedlich geregelt ist, klären wir sie vor der Beauftragung – sie entscheidet über die Kostentragung.

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