Standsicherheitsprüfung für Bestandsgebäude

Standsicherheitsprüfung für Bestandsgebäude bei SVEAG: professionell, dokumentiert, in allen 16 Bundesländern verfügbar. Inhabergeführt, persönliche Betreuung.

So läuft es ab

  1. Unterlagen sichten: Vorhandene Statik, Baupläne und Genehmigungen geben den Ausgangspunkt – oft fehlen sie im Bestand.
  2. Bestand aufnehmen: Abmessungen, Spannweiten, Auflager und Materialien werden vor Ort erfasst und dokumentiert.
  3. Nachrechnen: Für den geplanten Zustand wird die Tragfähigkeit rechnerisch bewertet.
  4. Ergebnis umsetzen: Sie erhalten die Aussage zur Tragfähigkeit und, wo nötig, Vorschläge zur Verstärkung.

Häufige Fragen

Was ist bei Bestandsgebäuden anders?

Es fehlen meist die Unterlagen. Bei einem Neubau liegt die Statik vor; bei einem Gebäude aus den fünfziger Jahren muss der Bestand erst aufgenommen werden, teils mit Materialproben, weil die Festigkeiten von damals nicht bekannt sind. Dieser Aufwand ist der Grund, warum eine Bewertung im Bestand mehr kostet als beim Neubau.

Darf man eine Wand einfach entfernen?

Nur nach Klärung, ob sie trägt – und tragende Wände sind nicht immer als solche erkennbar. Wird eine tragende Wand ohne Ersatz entfernt, verlagern sich Lasten auf Bauteile, die dafür nicht ausgelegt sind. Die Folgen zeigen sich oft erst nach Monaten in Rissen und Durchbiegungen. Vor dem Durchbruch steht deshalb immer die Bewertung.

Wann ist eine bauaufsichtliche Prüfung nötig?

Das richtet sich nach Landesrecht und Gebäudeklasse. Bei genehmigungspflichtigen Vorhaben wird der statische Nachweis je nach Einstufung von einem bestellten Prüfingenieur geprüft; bei kleineren Vorhaben genügt der Nachweis des Aufstellers. Diese Einstufung klären wir mit Ihnen früh, weil sie Zeitplan und Kosten bestimmt.

Was bedeutet eine durchhängende Decke?

Nicht automatisch eine Gefahr. Holzbalkendecken im Altbau haben oft eine sichtbare Durchbiegung, die seit Jahrzehnten unverändert ist. Kritisch wird es, wenn die Verformung zunimmt, wenn Risse hinzukommen oder wenn die Decke federt. Genau deshalb ist der Vergleich über die Zeit wertvoller als die Momentaufnahme.

Wie lange dauert das?

Die Aufnahme vor Ort ist je nach Umfang an einem Tag zu schaffen. Die rechnerische Bewertung braucht anschließend Zeit, ebenso Materialproben, wo sie nötig sind. Für die Planung heißt das: Diesen Schritt früh einplanen, nicht erst wenn der Handwerkstermin steht.

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