Badewanne raus, bodengleiche Dusche rein: altersgerechter Bad-Umbau Schritt für Schritt
Altersgerechte Badsanierung nach DIN 18040
Der Umbau einer Badewanne zu einer bodengleichen Dusche erhöht den Immobilienwert und sichert barrierefreies Wohnen. Erfahren Sie, wie Hausverwaltungen den Umbau Schritt für Schritt planen und staatliche Zuschüsse bis Euro pro Person optimal nutzen
Warum sich der Austausch von Badewanne zu Dusche für Hausverwaltungen auszahlt
Die demografische Entwicklung in Deutschland stellt Hausverwaltungen vor neue Herausforderungen. Der Bedarf an barrierefreiem Wohnraum wächst rasant, da immer mehr Mieter auch im fortgeschrittenen Alter selbstbestimmt in ihren eigenen vier Wänden leben möchten. Aktuelle Zahlen zeigen die Dramatik dieser Entwicklung: In Deutschland stehen derzeit lediglich rund 1,2 Millionen barrierefreie Wohnungen zur Verfügung, während der tatsächliche Bedarf bereits bei etwa 3 Millionen Haushalten liegt. Für Immobilienverwalter bedeutet diese Diskrepanz ein erhebliches Potenzial. Wer frühzeitig in die Modernisierung des Gebäudebestands investiert und Barrieren abbaut, sichert sich einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil auf dem Wohnungsmarkt.
Wertsteigerung und Minimierung von Leerstandsrisiken
Der Austausch einer alten Badewanne gegen eine moderne, bodengleiche Dusche ist eine der effektivsten Maßnahmen zur Wertsteigerung einer Immobilie. Ein barrierearmes Badezimmer wertet das gesamte Objekt optisch sowie funktional auf und spricht eine breite Zielgruppe an. Neben Senioren schätzen auch junge Familien und Singles den Komfort und die Ästhetik einer bodengleichen Dusche. Durch diesen Umbau minimieren Hausverwaltungen das Risiko von Leerständen erheblich. Wohnungen mit modernisierten, barrierefreien Bädern lassen sich deutlich schneller und zu attraktiveren Konditionen neu vermieten, da der Mangel an geeignetem Wohnraum für ältere Menschen akut ist.
- Steigerung der Attraktivität der gesamten Wohnanlage für unterschiedliche Mietergenerationen
- Nachhaltiger Werterhalt der Bausubstanz durch professionelle Abdichtung und moderne Sanierungstechniken
- Signifikante Reduzierung von Mieterfluktuation, da ältere Bewohner nicht wegen körperlicher Einschränkungen ausziehen müssen
- Vermeidung von kostspieligen Leerstandszeiten bei Mieterwechseln durch eine zeitgemäße Ausstattung
- Nutzung staatlicher Förderungen und Zuschüsse zur Senkung der eigenen Investitionskosten
Langfristige Vermietbarkeit und verringerte Fluktuation
Ein altersgerechter Umbau trägt maßgeblich dazu bei, langjährige Mieter an die Immobilie zu binden. Wenn das Badezimmer sicher und komfortabel nutzbar ist, sinkt die Notwendigkeit für einen Umzug in eine Pflegeeinrichtung oder eine speziell betreute Wohnform drastisch. Dies entlastet nicht nur die Mieter, sondern auch die Verwalter von den Mühen und Kosten einer Neuvermietung. Während Betreiber von Senioreneinrichtungen gezielte Konzepte für das Wohnen im Alter entwickeln, können private Hausverwaltungen mit punktuellen Modernisierungen wie dem Duschumbau eine ähnliche Sicherheit im Alltag der Bewohner bieten.
Um den Wert der modernisierten Immobilien langfristig zu sichern, bedarf es neben baulichen Maßnahmen auch einer kontinuierlichen Pflege der gesamten Anlage. Professionelle Leistungen im Bereich der Objektbetreuung spielen hierbei eine zentrale Rolle. Ein zuverlässiger Hausmeisterservice sorgt dafür, dass kleinere Schäden im Gemeinschaftseigentum sofort behoben werden, während ein strukturierter Wartungsservice die technische Funktionsfähigkeit des Gebäudes überwacht. Durch die Kombination aus strategischen Sanierungen wie dem Badumbau und der alltäglichen Pflege durch SVEAG bleibt die Wohnanlage für alle Generationen attraktiv und wertbeständig.
Gesetzliche Vorgaben und Normen: Barrierefreiheit nach DIN 18040-2
Für professionelle Hausverwaltungen gehört der altersgerechte Umbau von Bestandsimmobilien zu den wichtigsten Hebeln der langfristigen Wertsteigerung und Mieterbindung. Damit bauliche Veränderungen im Badezimmer rechtssicher und zukunftsfähig sind, müssen sie den strengen Vorgaben der DIN 18040-2 entsprechen. Diese Norm regelt das barrierefreie Bauen in Wohnungen und stellt sicher, dass ältere Menschen oder Personen mit körperlichen Einschränkungen ihren Alltag möglichst selbstständig bewältigen können.
Maßgeblich für den Umbau: Platzbedarf, Schwellen und Rutschsicherheit
Bei dem Austausch einer alten Badewanne gegen eine bodengleiche Dusche sind drei wesentliche Faktoren der DIN 18040-2 zu beachten. Erstens muss der Duschbereich schwellenlos begehbar sein, wobei eine minimale Absenkung von höchstens 2 cm nur dann zulässig ist, wenn dies technisch absolut unumgänglich ist. Zweitens ist die Rutschfestigkeit der Fliesen entscheidend, um Stürzen vorzubeugen; hier ist die Rutschhemmung der Klasse R10 oder die Bewertungsgruppe B zwingend erforderlich. Drittens muss die nutzbare Duschfläche ausreichend groß dimensioniert sein, wobei sich der exakte Platzbedarf nach der geplanten Barrierefreiheit oder einer uneingeschränkten Rollstuhlnutzung richtet.
| Kriterium nach DIN 18040-2 | Barrierefreie Nutzung (Standard) | Rollstuhlgerechte Nutzung (R) |
|---|---|---|
| Mindestfläche der Dusche | 120 x 120 cm | 150 x 150 cm |
| Maximale Schwellenhöhe | 2 cm | 0 cm (bodengleich empfohlen) |
| Rutschhemmung (Boden) | Klasse R10 | Klasse R10 |
Ein solcher Umbau reduziert nicht nur das Unfallrisiko für Bewohner, sondern schützt Hausverwaltungen auch vor kostspieligen Fehlinstallationen, die bei einer späteren behördlichen Prüfung oder einer Begutachtung durch Pflegekassen beanstandet werden könnten. Werden die Normen konsequent eingehalten, sichert dies zudem den Zugang zu staatlichen Fördermitteln und Zuschüssen, die für altersgerechte Modernisierungsmaßnahmen bereitgestellt werden. Eine rechtssichere Planung schützt somit das investierte Kapital der Eigentümer.
Obwohl die eigentlichen Sanitärarbeiten von spezialisierten Fachbetrieben ausgeführt werden müssen, profitieren Hausverwaltungen bei der laufenden Objektpflege von einer ganzheitlichen Betreuung. Ein professioneller Hausmeisterservice übernimmt die regelmäßige Sichtprüfung von Gemeinschaftsräumen, koordiniert Termine vor Ort und sichert die Kommunikation mit den Bewohnern. Nach Abschluss staubintensiver Umbaumaßnahmen sorgt eine gründliche Gebäudereinigung dafür, dass die modernisierten Bereiche sofort wieder makellos sauber sind. Durch die Kombination solcher Leistungen entlasten Immobilienverwalter ihre eigenen Ressourcen und sichern den langfristigen Werterhalt der Gebäude.
Schritt-für-Schritt-Anleitung: Der Ablauf des Bad-Umbaus in der Praxis
Die Modernisierung eines Badezimmers stellt Hausverwaltungen oft vor logistische Herausforderungen, da lange Ausfallzeiten und unzufriedene Mieter vermieden werden müssen. Ein moderner Systemumbau nach dem Prinzip Wanne raus, Dusche rein lässt sich heute jedoch erstaunlich schnell umsetzen. Oft dauert die rein handwerkliche Ausführung vor Ort nur vierundzwanzig Stunden bis wenige Tage, sofern eine strukturierte Systemlösung gewählt wird. Damit dieser enge Zeitrahmen eingehalten wird und die Belastung für die Hausgemeinschaft minimal bleibt, ist eine lückenlose Koordination aller Beteiligten unerlässlich. Insbesondere bei älteren Bewohnern sichert diese Schnelligkeit den Verbleib in der vertrauten Wohnung.
Die fünf Phasen der praktischen Umsetzung
- Vorbereitung und Schutz: Um Beschädigungen im Gemeinschaftseigentum zu verhindern, werden die Laufwege im Treppenhaus sorgfältig ausgelegt und Staubschutzwände im Eingangsbereich der Wohnung installiert.
- Demontage der alten Wanne: Die alte Badewanne wird vorsichtig herausgetrennt, Fliesenreste im direkten Umbaubereich abgeschlagen und sämtlicher Bauschutt direkt aus der Immobilie abtransportiert.
- Sanitärtechnische Anpassung: Die bestehenden Wasseranschlüsse und Abflüsse werden für die Aufnahme der neuen, extrem flachen Duschtasse präzise modifiziert und auf Dichtigkeit geprüft.
- Wandverkleidung und Abdichtung: Fugenlose Wandpaneele werden über den alten Fliesenspiegel montiert, gefolgt von einer fachgerechten Bauwerksabdichtung nach aktuellen DIN-Normen für Feuchthräume.
- Endmontage und Feinjustierung: Der Einbau der klaren Glaskabine, die Montage von Komfortelementen wie Haltegriffen und die abschließende Reinigung runden das Projekt ab.
Während die spezialisierten Handwerksbetriebe die sanitären Kernarbeiten ausführen, übernimmt der Hausmeisterservice von SVEAG die wichtige Rolle der Baubegleitung und Objektkoordination vor Ort. Als zentraler Ansprechpartner für Mieter und Handwerker sorgt unser Team für reibungslose Abläufe. Wir stellen den Zugang zu den Steigleitungen sicher, überwachen die Einhaltung der Ruhezeiten im Gebäude und organisieren die ordnungsgemäße Bereitstellung von Abfallbehältern. Diese koordinierenden Leistungen entlasten die Hausverwaltung von zeitraubenden Vor-Ort-Terminen und garantieren, dass die Immobilie auch während der kurzen Bauphase sauber und sicher bleibt.
Finanzierung und staatliche Zuschüsse: So senken Sie die Umbaukosten
Die Modernisierung von Mietobjekten hin zu barrierearmem Wohnraum ist für Hausverwaltungen ein entscheidender Hebel zur langfristigen Wertsicherung. Der Umbau einer unpraktischen Badewanne in eine bodengleiche, schwellenlose Dusche reduziert nicht nur das Unfallrisiko für ältere Bewohner, sondern erhöht auch die Attraktivität der Immobilie am Markt. Da solche baulichen Veränderungen erhebliche Investitionen erfordern, lohnt sich ein strukturierter Blick auf staatliche Förderprogramme. Durch gezielte Zuschüsse und staatliche Unterstützung lassen sich die finanziellen Aufwendungen für Eigentümer und Verwaltungen drastisch reduzieren.
Die Pflegekasse als starker Partner bei Pflegebedürftigkeit
Die wichtigste Säule bei der Finanzierung wohnraumanpassender Umbauten ist die gesetzliche Pflegeversicherung. Seit Januar 2025 ist der maximale Zuschuss für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen auf bis zu 4.180 Euro pro pflegebedürftige Person gestiegen. Voraussetzung ist, dass der betroffene Bewohner einen anerkannten Pflegegrad von 1 bis 5 besitzt. Ein barrierefreies Badezimmer erleichtert ambulanten Pflegediensten und dem professionellen Nursing & Care Management (PDL) die tägliche Versorgung vor Ort erheblich. Leben mehrere anspruchsberechtigte Personen in einer Wohngemeinschaft oder einem Haushalt, können sich die Zuschüsse sogar auf bis zu 16.720 Euro pro Maßnahme summieren.
Investitionszuschüsse und Kredite über die KfW
Neben der Pflegekasse bietet die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) finanzielle Unterstützung an, die unabhängig von einem Pflegegrad beantragt werden kann. Über das beliebte Zuschussprogramm 455-B (Barrierereduzierung) können Privateigentümer und Vermieter einen Investitionszuschuss erhalten. Dieser deckt je nach beantragtem Standard zwischen 10 % und 12,5 % der förderfähigen Kosten ab. Bei der Umsetzung des Standards eines komplett altersgerechten Hauses liegt die maximale Fördersumme bei bis zu 6.250 Euro pro Wohneinheit. Da die Bundesmittel für diesen Zuschuss jährlich gedeckelt sind, sollten Hausverwaltungen die Anträge unbedingt vor Beginn der Bauarbeiten stellen.
| Förderprogramm | Maximaler Zuschuss | Wichtigste Bedingung |
|---|---|---|
| Pflegekasse (SGB XI) | Bis zu 4.180 € pro Person | Vorhandenseistellungen eines Pflegegrads (1 bis 5) beim Bewohner |
| KfW-Investitionszuschuss 455-B | 10 % bis 12,5 % der Kosten (max. 6.250 €) | Antragstellung vor Baubeginn und Einhaltung der technischen Mindestanforderungen |
Um die Modernisierungsmaßnahmen im Gebäude reibungslos zu koordinieren, empfiehlt sich für Hausverwaltungen eine enge Zusammenarbeit mit erfahrenen Partnern. Während spezialisierte Sanitärbetriebe den eigentlichen Badumbau vornehmen, sichert ein ganzheitliches Betreuungskonzept den allgemeinen Zustand des Gemeinschaftseigentums. Als Full-Service-Dienstleister im Bereich Facility Management bietet SVEAG professionelle Unterstützung an. Mit einem breiten Spektrum an Leistungen, wie einem flexiblen Hausmeisterservice für kleine Reparaturen oder einem regelmäßigen Wartungsservice für technische Gebäudeanlagen, entlastet der Dienstleister das operative Management von Immobilienverwaltern im Alltag.
Haftung, Mietrecht und Genehmigungen beim altersgerechten Umbau
Die Modernisierung von Badezimmern in Bestandsimmobilien ist für Hausverwaltungen ein wirksamer Hebel, um den Wert des Portfolios langfristig zu sichern und auf die Anforderungen einer alternden Gesellschaft zu reagieren. Doch wenn ein Mieter den Wunsch äußert, die alte Badewanne gegen eine bodengleiche Dusche auszutauschen, stehen Hausverwaltungen vor einer Reihe rechtlicher und organisatorischer Fragen. Um bauliche Veränderungen rechtssicher zu begleiten, müssen Verantwortliche die mietrechtlichen Rahmenbedingungen genau kennen. Insbesondere die Abgrenzung zwischen den Ansprüchen des Mieters und den Rechten des Eigentümers erfordert eine strukturierte Vorgehensweise.
Der rechtliche Anspruch des Mieters nach § 554 BGB
Der gesetzliche Anspruch auf Barriereabbau ist seit der Reform des Wohnungseigentums- und Mietrechts im Jahr 2020 im Bürgerlichen Gesetzbuch verankert. Gemäß § 554 BGB hat der Mieter einen grundsätzlichen Anspruch darauf, dass der Vermieter bauliche Veränderungen erlaubt, die dem Barriereabbau dienen. Dies bedeutet, dass die Genehmigung für den Umbau von einer Badewanne zu einer bodengleichen Dusche in der Regel erteilt werden muss, wenn ein berechtigtes Interesse wie eine körperliche Einschränkung vorliegt. Eine Verweigerung ist nur in Ausnahmefällen möglich, wenn die Maßnahme dem Vermieter selbst unter Würdigung der beiderseitigen Interessen nicht zugemutet werden kann.
| Bereich | Mieter | Hausverwaltung / Vermieter |
|---|---|---|
| Finanzierung | Trägt in der Regel alle Kosten für den Umbau selbst, sofern keine staatliche Förderung direkt fließt. | Ist nicht zur finanziellen Beteiligung verpflichtet, kann sich aber freiwillig an Kosten beteiligen. |
| Genehmigung | Muss die schriftliche Zustimmung vor Beginn der Arbeiten einholen und Pläne vorlegen. | Ist zur Erteilung der Zustimmung verpflichtet, wenn ein berechtigtes Interesse vorliegt und keine unzumutbare Härte besteht. |
| Rückbaupflicht | Muss beim Auszug den ursprünglichen Zustand wiederherstellen, sofern vertraglich nichts anderes vereinbart wurde. | Kann eine zusätzliche Sicherheitsleistung (Rückbaukaution) für spätere Rückbaukosten verlangen. |
Ein zentraler Punkt bei der vertraglichen Vereinbarung ist die Rückbauverpflichtung. Obwohl der Mieter das Recht auf den Umbau hat, bleibt er beim Auszug grundsätzlich verpflichtet, den ursprünglichen Zustand der Wohnung wiederherzustellen, sofern keine andere schriftliche Vereinbarung getroffen wurde. Um das finanzielle Risiko eines nicht fachgerechten oder unterlassenen Rückbaus abzusichern, gestattet § 554 BGB dem Vermieter, die Erteilung der Erlaubnis von einer angemessenen zusätzlichen Sicherheitsleistung abhängig zu machen. Diese sogenannte Rückbaukaution muss separat von der regulären Mietkaution hinterlegt und verwaltet werden.
Während solche komplexen mietrechtlichen Verhandlungen und baulichen Modernisierungen viel administrative Aufmerksamkeit fordern, können Hausverwaltungen im operativen Alltag spürbare Entlastung finden. SVEAG unterstützt Immobilienverantwortliche mit einem breiten Spektrum an professionellen Immobiliendienstleistungen. Die klassischen von umfassen neben der täglichen Gebäudereinigung auch einen zuverlässigen Hausmeisterservice und einen spezialisierten Wartungsservice für die Instandhaltung von Gebäudeteilen. Durch die Auslagerung dieser standardmäßigen Aufgaben an einen verlässlichen Dienstleister gewinnen Hausverwaltungen den nötigen Freiraum, um Modernisierungsprojekte wie den altersgerechten Bad-Umbau rechtssicher und effizient zu koordinieren.
Nach dem Umbau: Pflege und Instandhaltung der neuen Duschbereiche
Die erfolgreiche Sanierung einer Badewanne zu einer bodengleichen Dusche ist ein bedeutender Schritt zur langfristigen Wertsteigerung von Immobilien. Für Hausverwaltungen endet die Aufgabe jedoch nicht mit der Bauabnahme. Ein moderner, barrierefreier Sanitärbereich erfordert eine kontinuierliche und fachgerechte Instandhaltung, um Feuchtigkeitsschäden, Schimmelpilzbefall und vorzeitigen Verschleiß an Armaturen und Oberflächen wirksam zu verhindern. Insbesondere in Objekten des betreuten Wohnens oder bei der Nutzung durch pflegebedürftige Personen hat ein hygienischer und einwandfrei gepflegter Zustand oberste Priorität.
Hygienische Schimmelprävention und Fugenpflege
Bei bodengleichen Walk-In-Duschen verteilt sich die Luftfeuchtigkeit aufgrund der offenen Bauweise meist stärker im Raum als bei geschlossenen Duschkabinen. Silikonfugen reagieren besonders empfindlich auf dauerhafte Feuchtigkeit, da sich dort schnell organische Rückstände wie Seifenreste ablagern, die als Nährboden für Biofilme und Schimmelpilze dienen. Da Schimmelpilze im Sanitärbereich ein erhebliches Gesundheitsrisiko darstellen und die Bausubstanz schädigen können, ist eine regelmäßige Belüftung und das zeitnahe Trocknen der betroffenen Fugen unerlässlich. Insbesondere im Pflegebereich, wo das Infektionsrisiko minimiert werden muss, ist diese detailgenaue Hygiene unverzichtbar.
- Konsequentes Abziehen der Glasflächen und Fliesen nach jeder Nutzung zur Vermeidung von Kalkflecken und Seifenrückständen
- Regelmäßiges Stoßlüften oder die kontinuierliche Nutzung automatischer Lüftungssysteme zur Senkung der Raumfeuchtigkeit
- Verwendung von pH-neutralen Reinigungsmitteln zum Schutz empfindlicher Oberflächen und Dichtungen
- Regelmäßige Sichtprüfung der Silikonfugen auf Risse oder dunkle Verfärbungen, die auf tiefsitzenden Schimmel hinweisen
Technische Inspektion und langfristige Werterhaltung
Neben der täglichen Pflege durch die Bewohner ist eine professionelle Überwachung der Haustechnik entscheidend für den Werterhalt des Gebäudes. Verkalkte Thermostatarmaturen oder verstopfte Abflusssysteme im Bodenbereich können unbemerkt zu schweren Wasserschäden führen. Mit dem Wartungsservice von SVEAG sichern Hausverwaltungen die systematische Prüfung aller relevanten haustechnischen Komponenten ab. Im Rahmen der regulären Leistungen sorgt eine fachgerechte Instandhaltung dafür, dass technische Defekte frühzeitig erkannt und behoben werden, bevor kostspielige Reparaturen anfallen.
Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche – deutschlandweit in allen 16 Bundesländern
SVEAG bietet Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche für Hausverwaltungen, Genossenschaften und Eigentümer deutschlandweit an 76 Servicestandorten in allen 16 Bundesländern. Ein Auszug unserer Servicestandorte (verfügbar an allen 76):
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Hamburg
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Hannover
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Bremen
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Bremerhaven
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Flensburg
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Hagen
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Hildesheim
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Kiel
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Lübeck
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Lüneburg
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Mönchengladbach
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Oberhausen
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Oldenburg
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Paderborn
- Barrierefreies Bad & bodengleiche Dusche Salzgitter
Weiterführende Artikel: Barrierefreies Bad: bodengleiche Dusche, Ausstattung, Kosten und Förderung nach DIN 18040
Häufige Fragen
Wie hoch ist der Zuschuss der Pflegekasse für eine bodengleiche Dusche?
Seit dem 1. Januar 2025 beträgt der maximale Zuschuss der Pflegekasse für wohnumfeldverbessernde Maßnahmen bis zu 4.180 € pro pflegebedürftige Person. Leben mehrere Berechtigte in einem Haushalt, lässt sich dieser Betrag auf bis zu 16.720 € aufsummieren.
Kann der KfW-Zuschuss 455-B mit dem Pflegekassen-Zuschuss kombiniert werden?
Ja, eine Kombination ist grundsätzlich möglich, sofern dieselben Kostenbestandteile nicht doppelt gefördert werden. Der KfW-Investitionszuschuss 455-B übernimmt bis zu 12,5 % der förderfähigen Kosten, während die Pflegekasse einen Festzuschuss gewährt.
Welche Anforderungen stellt die DIN 18040-2 an eine schwellenlose Dusche?
Die Norm DIN 18040-2 schreibt für barrierefreie Duschen eine niveaugleiche Duschfläche vor, die maximal um 2 cm abgesenkt sein darf. Zudem müssen rutschfeste Bodenbeläge der Klasse R10 oder der Bewertungsgruppe B verwendet werden.
Haben Mieter einen Anspruch auf den Einbau einer bodengleichen Dusche?
Ja, nach Paragraf 554 BGB können Mieter die Zustimmung für barrierefreie Umbauten verlangen, wenn sie ein berechtigtes Interesse (z.B. gesundheitliche Einschränkungen) nachweisen. Der Vermieter darf dies nur bei überwiegenden Gegeninteressen verweigern.
Wie lange dauert der professionelle Umbau von Badewanne zu Dusche?
Ein spezialisierter Fachbetrieb benötigt für den reinen Umbau einer Badewanne zu einer bodengleichen Dusche meist nur 2 bis 3 Werktage. Dadurch werden Unannehmlichkeiten für die Mieter und Ausfallzeiten des Badezimmers auf ein Minimum reduziert.
Unterstützt SVEAG Hausverwaltungen bei der Pflege nach dem Umbau?
Ja, SVEAG unterstützt Hausverwaltungen nach dem Umbau mit dem Wartungsservice zur regelmäßigen Funktionsprüfung aller Haustechnik-Komponenten. Zudem sorgt unser Hausmeisterservice für die laufende Objektbetreuung und Sichtprüfung vor Ort.