Wärmebrücken und Feuchteschäden mit Thermografie aufspüren

Gebäudethermografie deckt Wärmebrücken und Feuchteschäden auf. Erfahren Sie alles zu Kosten, Normen wie DIN EN 13187 und dem SVEAG Thermografie-Check.

Einführung: Warum Bauthermografie für den Werterhalt unerlässlich ist

Eine professionelle Thermografie für Gebäude macht unsichtbare thermische Schwachstellen an der Gebäudehülle berührungslos sichtbar. Infrarot-Technologie erfasst die vom Mauerwerk und den Fenstern abgegebene Wärmestrahlung und übersetzt sie in ein farbiges Wärmebild für das Haus. Hausverwaltungen, WEG-Verwalter, Immobilieneigentümer und Gewerbekunden stehen kontinuierlich vor der Herausforderung, die Bausubstanz ihrer Portfolios langfristig zu sichern und gleichzeitig steigende Betriebskosten einzudämmen. Hier setzt die zerstörungsfreie Bauthermografie an: Sie deckt energetische Leckagen präzise auf und zeigt exakt, wo kostbare Heizenergie ungenutzt entweicht. Dadurch lassen sich notwendige Instandhaltungsmaßnahmen zielgerichtet planen, bevor teure Folgeschäden entstehen.

Als bundesweit tätiger Gebäude- und Facility-Dienstleister mit Hauptsitz in Hamburg bietet SVEAG den professionellen Thermografie-Check an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern an. Ob in Metropolen wie Hamburg, Hannover und Bremen oder in regionalen Zentren wie Lübeck, Kiel, Flensburg, Lüneburg, Oldenburg und Hildesheim - unsere qualifizierten Fachkräfte sind schnell vor Ort, um Ihre Immobilien energetisch unter die Lupe zu nehmen.

Die Erstellung einer Thermografie für ein Gebäude ist besonders vor energetischer Sanierung ein unverzichtbarer Schritt, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Ein detailreiches Wärmebild für das Haus legt offen, ob Schwachstellen an den Fensterstürzen, unzureichend gedämmte Rollladenkästen oder mangelhafte Anschlussfugen für den Energieverlust verantwortlich sind. Auf diese Weise können Eigentümer gezielt Wärmebrücken erkennen und Sanierungsmaßnahmen exakt dort ansetzen, wo sie die größte Wirkung erzielen. Darüber hinaus lässt sich durch die IR-Messung oft auch versteckte Feuchte im Mauerwerk aufspüren. Werden nasse Wände nicht rechtzeitig erkannt, drohen schwerwiegende Schäden an der Bausubstanz und gesundheitsgefährdender Schimmelpilzbefall, was erhebliche Sanierungskosten nach sich zieht feuchte Wände.

Einsatzbereiche und Vorteile der thermografischen Untersuchung

  • Zerstörungsfreie Detektion: Ortung von Schwachstellen in der Gebäudehülle ohne Eingriffe in die Bausubstanz
  • Wärmebrücken erkennen: Lokalisierung von thermischen Lecks an Fenstern, Türen, Balkonanschlüssen und Decken
  • Versteckte Feuchte aufspüren: Früherkennung von Feuchtigkeitseintritten im Mauerwerk oder Flachdach zur Schimmelprävention
  • Präzise Sanierungsplanung: Fundierte Datengrundlage vor energetischer Sanierung zur Optimierung der Modernisierungsmaßnahmen
  • Qualitätskontrolle: Überprüfung der handwerklichen Ausführung nach Abschluss von Dämm- oder Sanierungsarbeiten

Um aussagekräftige Thermogramme zu erhalten, spielt der Zeitpunkt der Messung eine entscheidende Rolle. Da das Verfahren auf Temperaturdifferenzen zwischen dem Innenraum und der Außenluft basiert, ist die beste Jahreszeit für den Außeneinsatz die kalte Periode im Spätherbst und Winter. In dieser Zeit müssen die Gebäude zudem voll beheizt sein, um präzise Messergebnisse zu gewährleisten. SVEAG koordiniert für Sie die gesamte Durchführung termingerecht und sorgt an all unseren Standorten - von Bremerhaven über Salzgitter bis Mönchengladbach und Hagen - für eine fachgerechte Analyse und verständliche Dokumentation durch geschulte Experten.

Wärmebrücken erkennen: Die energetischen Lecks in der Gebäudehülle

Wenn Heizkosten unkontrolliert in die Höhe schießen und Wohnräume trotz intensiven Heizens klamm wirken, liegt das meist an unsichtbaren Schwachstellen in der Außenhaut des Gebäudes. Als Wärmebrücken werden Bereiche der Gebäudehülle bezeichnet, durch die Wärme schneller nach außen transportiert wird als durch die angrenzenden Bauteile. Für Hausverwaltungen, WEG-Verwalter und gewerbliche Eigentümer sind diese thermischen Lecks ein erhebliches wirtschaftliches Risiko. Sie treiben nicht nur den Energieverbrauch in die Höhe, sondern gefährden auch langfristig die Bausubstanz. Um ein aussagekräftiges Wärmebild vom Haus erstellen zu lassen und energetische Defizite aufzudecken, ist der fachgerechte Nachweis von thermischen Unregelmäßigkeiten unerlässlich.

Konstruktive, geometrische und materialbedingte Schwachstellen

In der Bauphysik wird grundlegend zwischen drei Arten von Wärmebrücken unterschieden. Jede dieser Kategorien hat ihre eigenen Ursachen und erfordert ein spezifisches Verständnis bei der energetischen Analyse sowie der anschließenden Planung von Sanierungsmaßnahmen. Wenn Bauteile aus Materialien mit stark unterschiedlicher Wärmeleitfähigkeit nebeneinander aufeinandertreffen, spricht man von materialbedingten Wärmebrücken. Geometrische Wärmebrücken entstehen hingegen überall dort, wo die wärmeabgebende Außenoberfläche flächenmäßig größer ist als die entsprechende wärmeaufnehmende Innenfläche. Konstruktive Wärmebrücken resultieren aus der baulichen Gestaltung selbst, wenn die wärmedämmende Schicht unterbrochen oder geschwächt wird.

Typ der WärmebrückeUrsache und bauphysikalische DefinitionTypische Schwachstellen am GebäudeDarstellung im Thermogramm
MaterialbedingtWechsel der Wärmeleitfähigkeit im Wandaufbau durch unterschiedliche BaustoffeStahlbetonstützen im Mauerwerk, ungedämmte Rollladenkästen oder BefestigungselementeScharf abgegrenzte, linienförmige oder punktuelle Zonen mit erhöhter Oberflächentemperatur
GeometrischVerhältnis von innerer Empfangsfläche zu äußerer Abgabefläche ist lokal ungünstig verschobenAußenecken des Gebäudes, Dachgauben, Erker und auskragende BauteileFlächig kältere Innenbereiche in den Ecken, die im Infrarotbild farblich deutlich abweichen
KonstruktivPlanungsbedingte oder konstruktionsbedingte Unterbrechung der thermischen DämmebeneAuskragende Balkonplatten aus Beton, ungedämmte Fundamentanschlüsse oder AttikenAusgeprägte thermische Signaturen mit starker Abstrahlung entlang der gesamten Bauteilfuge

DIN 4108-2 und der Schutz vor Tauwasser und Schimmelschäden

Der Gesetzgeber und die Fachregeln stellen klare Anforderungen an den Mindestwärmeschutz von Gebäuden. Die Norm DIN 4108-2 definiert verbindliche Grenzwerte, um das Risiko von Tauwasser und Schimmelschäden an den raumseitigen Oberflächen zu minimieren. Ein zentrales Kriterium ist der sogenannte Temperaturfaktor fRsi an der ungünstigsten Stelle, der einen Wert von 0,70 nicht unterschreiten darf. Wird dieser Grenzwert verletzt, kühlt die Wandoberfläche so stark ab, dass die relative Luftfeuchtigkeit direkt an der Wand die kritische Marke von 80 Prozent überschreitet. Die Folge sind feuchte Stellen, die den idealen Nährboden für gesundheitsgefährdende Schimmelpilze bieten. Für Hausverwaltungen entsteht hier sofortiger Handlungsbedarf. Das Thema feuchte Wände sanieren ist nicht nur technisch anspruchsvoll, sondern birgt auch das Risiko von Mieterbeschwerden und erheblichen Sanierungskosten.

Um diese bauphysikalischen Schwachstellen zerstörungsfrei und präzise zu lokalisieren, setzt die SVEAG auf modernste Infrarottechnologie. Im Rahmen des Service-Angebots Thermografie-Check spüren unsere geschulten Fachkräfte energetische Lecks nach standardisierten Messverfahren auf. Grundlage für eine qualitativ hochwertige Untersuchung ist die DIN EN 13187, welche das Infrarot-Verfahren zur Erkennung thermischer Unregelmäßigkeiten exakt regelt. Ein solcher Check ist besonders vor einer geplanten energetischen Sanierung zu empfehlen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. SVEAG bietet den professionellen an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern an. Ob für Liegenschaften in Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck, Kiel oder Flensburg, unsere lokalen Experten stehen Ihnen mit fundierten Analysen und rechtssicheren Protokollen zur Seite. Dabei lässt sich die thermografische Inspektion ideal mit unserem ganzheitlichen Hausmeisterservice oder dem laufenden Wartungsservice für Ihre Gebäude kombinieren.

Versteckte Feuchte und Leckagen: Gefahrenquelle Schimmelpilz

Versteckte Feuchte in Bauteilen gehört zu den tückischsten Schäden an Immobilien. Oft bleibt sie monatelang unbemerkt, während sie im Verborgenen die Bausubstanz zersetzt und die Entstehung von gesundheitsgefährdendem Schimmel begünstigt. Wenn Experten eine Thermografie am Gebäude durchführen, nutzen sie zwei wesentliche physikalische Phänomene: die Verdunstungskälte und die veränderte Wärmekapazität feuchter Materialien. Da nasser Baustoff eine deutlich höhere Wärmekapazität aufweist als trockener und durch die Verdunstung von Wasser an der Oberfläche Wärme entzogen wird, zeichnen sich feuchte Stellen auf einem Wärmebild des Hauses als charakteristische kalte Bereiche ab. Auf diese Weise lässt sich versteckte Feuchte lokalisieren, noch bevor sichtbare Flecken oder Stockflecken an der Oberfläche austreten.

Zerstörungsfreie Lokalisierung von Leckagen und Dachundichtigkeiten

Der entscheidende Vorteil dieses thermografischen Verfahrens liegt in der berührungslosen und zerstörungsfreien Arbeitsweise. Anstatt Wände auf Verdacht aufzustemmen oder Dachbahnen großflächig zu öffnen, grenzen Spezialisten die Schadensursache exakt ein. Ob ein unbemerktes Leck in der Fußbodenheizung, eine undichte Rohrmuffe in der Wand oder Feuchtigkeitseintritt im Flachdach: Die Wärmebildkamera macht die Temperaturunterschiede sofort sichtbar. Auch für feuchte Keller ist die Methode ein unverzichtbares Werkzeug, um kapillar aufsteigende Feuchtigkeit von akuten Rohrleitungsschäden abzugrenzen. SVEAG setzt diese Technologie im gesamten norddeutschen Raum ein, um Immobilieneigentümern von Flensburg und Kiel bis Bremen schnelle und verlässliche Klarheit über den Zustand ihrer Objekte zu verschaffen.

  • Ortung von Leckagen in wasserführenden Systemen wie Heizungsrohren oder Abwasserleitungen
  • Aufspüren von Feuchtigkeitsnestern und stehendem Wasser in Flachdachkonstruktionen
  • Nachweis von mangelhaften Bauwerksabdichtungen im erdberührten Kellerbereich
  • Frühzeitiges Erkennen von Kondensationspunkten an geometrischen Wärmebrücken vor einer Schimmelbildung

Für Hausverwaltungen und WEG-Verwalter ist die frühzeitige Diagnose ein zentraler Baustein des Mieterschutzes und der Haftungsvermeidung. Schimmelpilze in Wohnräumen führen häufig zu Mietminderungen, rechtlichen Auseinandersetzungen und im schlimmsten Fall zu gesundheitlichen Beeinträchtigungen der Bewohner. Werden Anzeichen für Feuchtigkeit an Wänden ignoriert, drohen nicht nur hohe Sanierungskosten, sondern auch Pflichtverletzungen gegenüber den Eigentümern. Durch den rechtzeitigen Einsatz moderner Messtechnik lassen sich Gefahrenquellen lokalisieren und gezielte Gegenmaßnahmen einleiten, bevor gesundheitsgefährdender Schimmelpilzbefall überhaupt entstehen kann.

Um Feuchtigkeitsschäden präzise zu analysieren und rechtssicher zu dokumentieren, empfiehlt sich ein professioneller Thermografie-Check. SVEAG bietet diesen spezialisierten Service als ideale Ergänzung zum klassischen Wartungsservice an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern an, darunter in Großstädten wie Hamburg und Hannover sowie in regionalen Zentren wie Lübeck und Lüneburg. Die herstellerunabhängige Diagnose liefert eine verlässliche Entscheidungsgrundlage für anstehende Reparaturen oder umfassende energetische Modernisierungen, schützt den Wert der Immobilie nachhaltig und sichert den friedlichen Fortbestand von Mietverhältnissen.

Die beste Jahreszeit für den Thermografie-Check: Ideale Bedingungen nutzen

Damit eine Gebäudethermografie verlässliche Ergebnisse liefert, müssen die physikalischen Rahmenbedingungen stimmen. Die Infrarottechnik nutzt die Temperaturunterschiede zwischen dem beheizten Innenraum und der kalten Außenluft, um thermische Schwachstellen sichtbar zu machen. Daher ist die kalte Jahreszeit von November bis März der optimale Zeitraum für einen thermografischen Rundgang. SVEAG bietet diesen Service an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern an, sodass Eigentümer und Hausverwaltungen beispielsweise in Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck oder Kiel schnell und flexibel auf qualifizierte Experten zugreifen können, um Wärmebrücken erkennen und analysieren zu lassen.

Das Temperaturgefälle als Voraussetzung

Die wichtigste Voraussetzung für aussagekräftige Wärmebilder am Haus ist ein deutlicher Temperaturunterschied zwischen dem Gebäudeinneren und der Außenumgebung. Die Richtlinien verlangen hierbei eine Differenz von mindestens 15 Kelvin, was 15 Grad Celsius entspricht. Um diese thermische Differenz stabil zu halten, sollte die Messung vorzugsweise in den frühen Morgenstunden oder bei bedecktem Himmel durchgeführt werden, da direkte Sonneneinstrahlung die Fassade künstlich erwärmt und die Ergebnisse verfälscht.

  • Außentemperatur: Ideal sind konstante Temperaturen unter 5 Grad Celsius.
  • Innentemperatur: Die Wohnräume sollten gleichmäßig auf etwa 20 Grad Celsius beheizt sein.
  • Witterung: Kein Niederschlag (Schnee oder Regen) und möglichst windstille Bedingungen.
  • Sonneneinstrahlung: Keine direkte Sonneneinstrahlung vor und während der Aufnahmen, um Fehlanzeigen auf der Fassade zu vermeiden.

Optimale Vorbereitung nach DIN EN 13187

Die DIN EN 13187 regelt das Messverfahren zur thermografischen Erkennung von Wärmebrücken und feuchten Stellen in der Gebäudehülle. Eine gründliche Vorbereitung durch die Bewohner oder die Hausverwaltung ist entscheidend, um Messfehler zu vermeiden. Ein professioneller Thermografie-Check erfordert beispielsweise, dass alle Fenster und Außentüren mindestens 12 Stunden vor dem Termin geschlossen bleiben. Zudem sollten raumhohe Vorhänge geöffnet und Möbelstücke an Außenwänden nach Möglichkeit leicht abgerückt werden, damit die warme Raumluft die Bauteile gleichmäßig erwärmen kann und keine künstlichen Absattelungen auf dem Wärmebild entstehen.

Durch die gezielte Einhaltung dieser Vorgaben lassen sich versteckte Feuchte und Dämmfehler präzise orten, bevor sie zu ernsthaften Bauschäden führen. Werden diese Bedingungen missachtet, drohen Fehlinterpretationen, die eine anschließende Sanierung erschweren. Mit Standorten in Flensburg, Lüneburg, Oldenburg, Hildesheim und Salzgitter stellt SVEAG sicher, dass die regionalen Besonderheiten und klimatischen Bedingungen Norddeutschlands bei jeder Messung optimal berücksichtigt werden, was langfristig hilft, feuchte Wände zu vermeiden.

Bauthermografie vor der energetischen Sanierung: Fehlinvestitionen vermeiden

Eine energetische Sanierung stellt für Hausverwaltungen, WEG-Verwalter und Immobilieneigentümer eine erhebliche finanzielle Investition dar. Um Fehlinvestitionen zu vermeiden und Modernisierungsbudgets hocheffizient einzusetzen, ist eine präzise Vorab-Diagnose unerlässlich. Hier erweist sich die professionelle Thermografie für Gebäude als wegweisendes Werkzeug. Bevor teure Maßnahmen wie eine Fassadendämmung oder ein vollständiger Fenstertausch veranlasst werden, liefert ein präzises Wärmebild für ein Haus den exakten Ist-Zustand der Gebäudehülle. Auf diese Weise lässt sich im Vorfeld bestimmen, wo Dämmmaßnahmen am dringendsten benötigt werden und wo bestehende Strukturen noch intakt sind. Ein strukturierter Thermografie-Check bildet somit das solide Fundament einer durchdachten Sanierungsplanung.

Präzise Schwachstellenanalyse: Die beste Jahreszeit für das Wärmebild

Um aussagekräftige Infrarotaufnahmen der Gebäudehülle zu erstellen, müssen bestimmte pflichtbewusste und physikalische Voraussetzungen erfüllt sein. Die beste Jahreszeit für den Thermografie-Check ist die kalte Periode von Spätherbst bis Frühling. In diesen Monaten herrscht ein ausreichend hoher Temperaturunterschied zwischen den beheizten Innenräumen und der kalten Außenluft, der idealerweise mindestens 10 bis 15 Grad Kelvin betragen sollte. Messungen am frühen Morgen verhindern zudem, dass Sonneneinstrahlung das Messergebnis verfälscht. Durch diese thermischen Kontraste lassen sich verdeckte Wärmebrücken erkennen, die sonst unsichtbar blieben. So wird transparent aufgezeigt, an welchen Stellen teure Heizenergie ungenutzt entweicht.

AspektSanierungsplanung ohne ThermografieSanierungsplanung mit Thermografie-Check
DämmungsplanungVerteilung nach dem Gießkannenprinzip (pauschale, oft unnötig teure Dämmung)Zielgerichtete Dämmung an tatsächlich identifizierten Schwachstellen
FeuchtigkeitsrisikoGefahr von unbemerkt eingeschlossener Feuchtigkeit unter neuen DämmschichtenFrühzeitiges Aufspüren nasser Wandbereiche zur gezielten Trocknung
ErfolgskontrolleFehlerhafte Ausführung (z. B. mangelhafte Fensteranschlüsse) bleibt unsichtbarZerstörungsfreier Vorher-Nachher-Vergleich zur Qualitätskontrolle der Gewerke

Ein weiterer entscheidender Vorteil der Bauthermografie ist das Aufspüren von Problemen, die tiefer in der Substanz liegen. Durch unbemerkte Undichtigkeiten in der Dampfbremse oder Schäden an der Dachhaut kann sich versteckte Feuchte im Mauerwerk oder in Dämmschichten ansammeln. Wird eine solche Stelle einfach überdämmt, sind massive Bauschäden und gesundheitsgefährdender Schimmelbefall vorprogrammiert. Sollten bei den Messungen feuchte Wände oder Leckagen sichtbar werden, können diese gezielt saniert werden, bevor die eigentliche energetische Modernisierung beginnt. Dies schützt das Gebäude und sichert den langfristigen Werterhalt der Immobilie.

Hinsichtlich der Kosten bietet eine professionelle Thermografie eine hohe Wirtschaftlichkeit. Für kleinere Objekte oder Standardgebäude ist eine fundierte Thermografie oft schon ab einer Kostenorientierung von rund 300 Euro zu realisieren. Bei größeren Gewerbeobjekten oder komplexen Wohnanlagen der WEG-Verwaltung richten sich die Kosten nach der Quadratmeterzahl und dem Dokumentationsaufwand. Angesichts der Gesamtinvestition einer energetischen Sanierung sind diese Diagnosekosten marginal und amortisieren sich schnell durch vermiedene Planungsfehler. Darüber hinaus dienen die Infrarotaufnahmen nach Abschluss der Bauarbeiten als ideale Qualitätskontrolle, um die korrekte Ausführung der Handwerkerleistungen zweifelsfrei zu überprüfen.

Als bundesweit tätiger Gebäude- und Facility-Dienstleister unterstützt SVEAG Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen aktiv bei der professionellen Bestandsaufnahme. Mit über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern gewährleistet SVEAG eine schnelle und unkomplizierte regionale Verfügbarkeit. Qualifizierte Teams führen den Thermografie-Check in Regionen wie Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck, Kiel und Flensburg direkt vor Ort durch. Neben solchen thermografischen Analysen bietet das Unternehmen auch begleitende Leistungen wie den professionellen Wartungsservice oder den klassischen Hausmeisterservice an, um den ordnungsgemäßen Betrieb der Liegenschaften sicherzustellen. Für eine verlässliche Sanierungsplanung und den Schutz vor teuren Bauschäden empfiehlt es sich, frühzeitig einen Expertentermin zu vereinbaren und die SVEAG mit einer fachgerechten thermografischen Untersuchung zu beauftragen.

Kostenorientierung und professionelle Umsetzung: Der SVEAG Thermografie-Check

Die Kosten für eine professionelle Gebäudethermografie hängen maßgeblich von der Objektgröße, der Anzahl der Wohneinheiten und der geometrischen Komplexität der Fassade ab. Als grobe Kostenorientierung für Eigentümer und Hausverwaltungen gilt für kleinere Wohneinheiten ein Einstiegspreis ab etwa 250 Euro. Bei größeren Gewerbeobjekten oder komplexen Wohnanlagen wird der tatsächliche Aufwand individuell ermittelt. Für WEG-Verwalter und Bestandshalter zahlt sich diese Investition schnell aus, da präzise Thermogramme versteckte Mängel aufdecken, bevor folgenschwere Schäden entstehen und Eigentümer teure feuchte Wände sanieren müssen.

Ablauf und Qualitätsstandards der Thermografie

Damit die Thermogramme eine verlässliche Aussagekraft besitzen und den Richtlinien der DIN EN 13187 entsprechen, müssen feste physikalische Rahmenbedingungen erfüllt sein. Notwendig ist eine Temperaturdifferenz von mindestens 10 bis 15 Kelvin zwischen dem beheizten Innenraum und der Außenluft, weshalb die Heizperiode im Winter die beste Jahreszeit für diese Aufnahmen darstellt. Zudem werden die Messungen bevorzugt in den frühen Morgenstunden durchgeführt, um Verfälschungen durch Sonneneinstrahlung auf der Fassade auszuschließen.

  1. Vorbereitung: Gleichmäßiges Beheizen aller Räume am Vortag der Messung und das Freihalten von Heizkörpern sowie Außenwänden.
  2. Außenaufnahmen: Berührungslose Erfassung der gesamten Gebäudehülle inklusive Fensterlaibungen, Rollladenkästen und Dachanschlüssen.
  3. Innenaufnahmen: Gezielte Messung an potenziellen Schwachstellen in den Wohnräumen, um Wärmebrücken und versteckte Feuchtezonen aufzuspüren.
  4. Dokumentation: Erstellung eines detaillierten Berichts mit den Infrarotbildern und konkreten Empfehlungen für energetische Sanierungsmaßnahmen.

SVEAG bietet diesen professionellen Service flächendeckend an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern an. Dank dieser dezentralen Struktur sind erfahrene Experten zügig vor Ort, beispielsweise in Lübeck, Kiel, Flensburg, Oldenburg sowie in Hagen und Mönchengladbach. Die kurzen Anfahrtswege schonen das Budget der Auftraggeber und ermöglichen eine flexible Terminplanung, sobald die Witterungsverhältnisse für eine Messung optimal sind.

Eine frühzeitige Diagnose schützt die Bausubstanz nachhaltig vor Wertverlust und Schimmelbildung. Um energetische Schwachstellen präzise zu lokalisieren und geplante Sanierungsschritte fachgerecht vorzubereiten, empfiehlt sich die Beauftragung von zertifizierten Fachkräften. Immobilieneigentümer und Hausverwaltungen können direkt einen qualifizierten Thermografie-Check bei der SVEAG anfordern, um eine fundierte und herstellerneutrale Zustandsanalyse ihrer Objekte zu erhalten.

Thermografie-Check von SVEAG: Wir übernehmen diesen Service für Hausverwaltungen, Eigentümer und Gewerbe an über Servicestandorten in allen 16 Bundesländern – u. a. Hamburg, Hannover, Bremen, Lübeck, Kiel, Flensburg, Oldenburg und Hildesheim. Mehr auf unserer Leistungsseite Thermografie-Check – oder direkt unverbindlich anfragen.

Quellen

  1. co2online.de
  2. sveag.de
  3. dinmedia.de
  4. dein-heizungsbauer.de
  5. re-gruppe.de
  6. Feuchte Wände sanieren: Ursachen, Kosten & Schimmelprävention
  7. Feuchter Keller: Kosten, Sanierung & Pflichten
  8. Feuchtigkeit Wand Kosten: Pflichten & Sanierung für Hausverwaltungen
  9. Hausmeisterservice Hamburg: Leistungen, Kosten und Anbieterwahl
  10. SVEAG: 24/7 Notdienst & FM in allen 16 Bundesländern

Häufige Fragen

Was ist der Unterschied zwischen Innen- und Außenthermografie?

Die Außenthermografie erfasst großflächige Wärmeverluste über die Fassade und das Dach eines Gebäudes. Die Innenthermografie deckt hingegen lokale Wärmebrücken, Zugluftquellen und versteckte Feuchtigkeit im Detail auf. Beide Verfahren ergänzen sich optimal für eine vollständige Diagnose nach DIN EN 13187.

Wann ist die beste Jahreszeit für eine Gebäudethermografie?

Die beste Jahreszeit ist der Winter (November bis März). Um auswertbare Wärmebilder zu erhalten, wird ein Temperaturunterschied von mindestens 15 Kelvin zwischen Innenräumen und Außenluft benötigt. Zudem sollte das Gebäude vorab gleichmäßig beheizt werden.

Wie kann Thermografie versteckte Feuchtigkeit im Mauerwerk aufspüren?

Feuchte Stellen haben eine höhere Wärmekapazität als trockenes Mauerwerk und kühlen durch die Verdunstung von Wasser ab. Diese Temperaturunterschiede werden auf dem Wärmebild als kalte Zonen sichtbar. So lassen sich Leckagen und Schimmelrisiken frühzeitig erkennen.

Welche gesetzlichen Vorschriften und Normen gelten für die Bauthermografie?

Die wichtigste technische Regel ist die DIN EN 13187, welche das Infrarot-Verfahren zum Nachweis von Wärmebrücken beschreibt. Zudem definiert die DIN 4108-2 die Mindestanforderungen an den Wärmeschutz, um Tauwasser und Schimmelbildung an Bauteilen zu verhindern.

Was kostet eine professionelle Gebäudethermografie?

Die Kosten hängen von der Gebäudegröße ab. Für ein Einfamilienhaus liegen die Preise meist zwischen 250 Euro und 500 Euro. Bei Mehrfamilienhäusern oder Gewerbeobjekten wird der Aufwand individuell kalkuliert, amortisiert sich aber schnell durch gezielte Sanierungen.

Warum sollte man eine Thermografie vor einer energetischen Sanierung durchführen?

Eine Thermografie vor der Sanierung zeigt genau, an welchen Stellen Dämmfehler vorliegen. Dadurch lassen sich Modernisierungsmaßnahmen gezielt planen und teure Fehlinvestitionen vermeiden. Nach Abschluss der Arbeiten dient sie zudem als hervorragende Qualitätskontrolle.